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Das SCALA Kulturspielhaus

 

Das Scala Kulturspielhaus liegt in der Weseler Innenstadt an der Wilhelmstraße, die das Berliner Tor mit dem Bahnhof Wesel verbindet. 

 

An der Stelle des heutigen Kulturspielhauses existierte früher ein Kino, das bereits den Namen „Scala“ trug. Es ging auf einen 1948 an der Schermbecker Landstraße eingerichteten Kinobetrieb zurück. Am 15. April 1951 eröffnete das Kino unter dem Namen Scala Lichtspiele in den Räumen an der Wilhelmstraße und war damals eins von drei Weseler Kinos.

 

Bis in die 1960er Jahre arbeitete es mit lokalen Schulen zusammen und zeigte als Ergänzung zum normalen Programm Filme im Rahmen des Unterrichts. Ab den 1960er Jahren etablierte sich der Sonntagvormittag als Zeitraum für Sondervorführungen. Darunter fielen Filme mit einem besonderen kulturellen Anspruch und ebenso Filme in griechischer und türkischer Sprache. 1986 wurde das Kino durch den Betreiber eines weiteren Weseler Kinos übernommen und trug zuletzt den Namen Comet-Scala-Filmtheater. Am 30. Dezember 2005 wurde der Kinobetrieb an der Wilhelmstraße eingestellt; die Räumen wurden in den folgenden Jahren provisorisch genutzt.

 

Das Haus seit dem 1. Februar 2014 dauerhaft zum „Scala Kulturspielhaus“. Als Logo wird ein Scheinwerfer mit sich kreuzendem Licht in einer rot-weißen Farbkombination verwendet. Zu den Kleinkunst- und Kulturveranstaltungen gehören Konzerte, Comedy, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Poetry Slam, Vorträge und Lesungen

Adresse & Karte

SCALA Kulturspielhaus

Wilhelmstraße 8

46483 Wesel

Rahmenprogramm „Stücksken Kino“
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„Stücksken Kino“ - ein Pop Up Kino Kulturformat am Niederrhein”

Das Projekt, welches durch den Kulturraum Niederrhein e.V. gefördert und in Kooperation mit dem Scala Kulturspielhaus veranstaltet wird, basiert auf der Idee des Pop-up-Museums – ein kurzfristiges und provisorisches Museum – den Kinosaal immer wieder aufs Neue zu erfinden.

In Verbindung zu dem diesjährigen Themenjahr PROVINZ, in dem sich die Museen mit Römern, Herrschaftsverhältnissen, Grenzen und Hinterlandmythen auseinandersetzen, werden passend zu den Ausstellungen an den jeweiligen Programmorten, sieben bis neun aneinandergereihte Kurzfilme mit einer Länge von 5 – 30 Minuten ausgesucht und abgespielt. Ziel ist es eine neue kulturelle Begegnungswelt zu schaffen, indem mitwirkende Personen wie Regisseur oder Schauspieler eine besondere Rolle als Gastgeber, Vortragende oder Begleiter der Vorführung übernehmen. Die Geheimhaltung der genauen Titel der Kurzfilme spielt bei diesem Konzept eine besondere Rolle. Bekannt sind nur die vier Überbegriffe Kohorte, Herrscher, Grenzen oder Hinterlandmythen. Der Zuschauer lässt sich auf ein Abenteuer ein und wartet gespannt auf die nächsten Termine.

Das Programm wurde in Kooperation mit dem Niederrhein Filmfestival entwickelt.

Die Programmorte richten sich nach dem kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerk Rhein-Maas. Es werden insgesamt ca. 7 Veranstaltungen im Zeitraum September/Oktober/November stattfinden, die nach und nach bekanntgegeben werden.

Alle Infos zu Stücksken Kino hier:

SCALA Kulturspielhaus